Werkstattkonferenz für neue Geschäfts- und Wertschöpfungsperspektiven • 22. April 2027: Nicht bloß über Wandel sprechen.Mittelstand neu denken.
Der Mittelstand steht aktuell nicht vor einer Herausforderung. Sondern vor vielen gleichzeitig.
Technologischer Wandel, steigende Kosten, Fachkräftemangel und neue Marktanforderungen treffen Unternehmen heute gleichzeitig. „Mittelstand neu denken“ bringt Unternehmer:innen, Wissenschaft und Transformationspraxis zusammen, um neue Geschäftschancen zu identifizieren, Kompetenzen neu zu kombinieren und konkrete nächste Schritte zu entwickeln.
- Halbtägige Konferenz
- 60–80 Teilnehmende
- Keynotes
- Workshops
- Best Practices
- Vernetzung
Initiative für den Mittelstand: Vom Geschäft unter Druck zum Geschäftsmodell mit Zukunft.
Es geht schon längst nicht mehr darum, Lösungen zu finden, um das bestehende Geschäftsmodell zu sichern.
Technologie, neues Kundenverhalten, veränderte Lieferketten, Rohstoffpreise, Energiekosten und nicht zuletzt auch die KI verändern Märkte und Wertschöpfung gleichzeitig.
Daher muss nun vor allem der Mittelstand erkennen, wo daraus neue Chancen, Innovationen, Geschäftsmodelle und Kooperationen entstehen.
Der Ansatz von „Mittelstand neu denken“ verfolgt einen Prozess von Veränderung zu Wirkung.
Verstehen
Trends und Treiber erkennen, die Ihren Markt verändern.
Neu denken
Perspektiven erweitern und neue Geschäftsmodelle entwickeln.
Erproben
Ideen diskutieren, validieren und in Bewegung bringen.
Vernetzen
Mit Unternehmen, Wissenschaft und Partnern zusammenarbeiten.
Handeln
Konkrete Schritte gehen und neue Möglichkeiten umsetzen.
Das Versprechen: Inspiration ist gut. Umsetzbare Perspektiven sind besser.
Geschäftsmodelle erkennen
Welche neuen Leistungen, Produkte und Wertschöpfungsmodelle entstehen durch Kreislauffähigkeit, Digitalisierung, KI und neue Kooperationen?
Transformation gestalten
Wie gelingt der Übergang, ohne das bestehende Unternehmen wirtschaftlich oder organisatorisch zu überfordern?
Mit den Richtigen verbinden
Welche Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und Lösungsanbieter können den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen oder beschleunigen?
Aus wissenschaftlichen Perspektiven, Best Practices und einem intensiven unternehmerischen Austausch ergeben sich konkrete Möglichkeiten, um Antworten zu finden auf die Frage:
Welchen relevanten Beitrag können wir gemeinsam für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes leisten?
Wir starten mit vier Themenfeldern – mit vier Richtungen für neue Möglichkeiten.
Kreislauffähige Geschäftsmodelle
Von linearen Wertschöpfungsketten zu zirkulären, resilienten und profitablen Modellen.
KI & Technologie
Neue Technologie gezielt einsetzen für bessere Prozesse, neue Produkte und Geschäftsmodelle.
Neue Märkte & Wertschöpfung
Bestehende Kompetenzen neu kombinieren, nachhaltige USPs schaffen und neue Märkte erschließen.
Kooperation & Netzwerke
Gemeinsam mehr erreichen: aus regionalen Stärken mit neuen Allianzen für die Zukunft.
Prägnante Definition: Kreislauffähigkeit bedeutet, wirtschaftlichen Wert nicht einmalig zu erzeugen und anschließend zu verlieren, sondern ihn in neuen Formen immer wieder nutzbar zu machen.
Was wir unter Kreislauffähigkeit verstehen: Kreislauffähigkeit ist weitaus mehr als Recycling.
Bei „Mittelstand neu denken“ geht es nicht darum, Abfälle besser zu trennen oder Materialien am Ende eines Produktlebens zurückzuführen. Kreislauffähigkeit im Sinne der Initiative „Mittelstand neu denken“ beschreibt vielmehr die Fähigkeit eines Unternehmens, sein Geschäft so zu gestalten, dass es sich dauerhaft weiterentwickeln, erneuern und an veränderte Rahmenbedingungen anpassen kann.
Nicht nur Materialien sollen im Kreislauf bleiben. Auch Wertschöpfung, Kompetenzen und Geschäftsmodelle.
Ein kreislauffähiges Unternehmen fragt
- Wie können Produkte, Materialien und Komponenten klüger genutzt werden?
- Wie lassen sich vorhandene Maschinen, Fähigkeiten und Erfahrungen für neue Geschäftsfelder einsetzen?
- Wie können Leistungen weiterentwickelt statt vollständig ersetzt werden?
- Wie entstehen wiederkehrende Kundenbeziehungen statt einmaliger Verkäufe?
- Wie können Reststoffe, Nebenprodukte, Daten oder ungenutzte Kapazitäten zu neuen wirtschaftlichen Ressourcen werden?
- Welche Kooperationen schließen Lücken in der eigenen Wertschöpfung?
- Wie kann ein Geschäftsmodell auf Veränderungen reagieren, ohne immer wieder bei null anzufangen?
und erhält Antworten für
- neue Erlösmodelle
- wiederkehrende Wertschöpfung
- längere Kundenbeziehungen
- Nutzung vorhandener Kompetenzen
- Reparatur, Wiederverwendung und Weiterentwicklung
- Services statt reiner Produktverkäufe
- Kooperationen und geteilte Ressourcen
- Anpassungsfähigkeit des gesamten Unternehmens
Format und Ablauf: Ein halber Tag, der langfristig wirkt.
Keine Vortragsmarathon-Konferenz und keine klassische Ausstellermesse. Das Format verbindet fundierte Impulse mit praktischer Arbeit und moderiertem Austausch.
- 12:00
Ankommen
Erste Gespräche bei einem Snack
- Impuls
Keynote
Wandel einordnen: Chancen und Risiken
- Runde 1
Workshop
Zirkuläre Fragestellungen aus B2B, B2C und Handel
- Pause
Zwischenspiel
Zeit für Vernetzung
- Runde 2
Workshop
Vertiefung an konkreten Fragestellungen
- Runde 3
Workshop
KI, Transformation und Kooperation
- Abschluss
Vortrag
Machbarkeit und Finanzierung
- ca. 19:00
Get-together
Gezielte Gespräche statt Visitenkartentausch
Die Grundstruktur steht. Die Details entstehen im Dialog.
Mit interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern sprechen wir bereits im Vorfeld über konkrete Herausforderungen, Zukunftsfragen und wirtschaftliche Potenziale. Diese Perspektiven fließen in die weitere Ausgestaltung ein – damit aus einem Programm ein Format entsteht, das für die Beteiligten tatsächlich praktisch relevant ist.
Im Gespräch wollen wir verstehen
- Welche Themen treiben Ihr Unternehmen?
- Wo liegen konkrete Pain Points?
- Welche Zukunftsfragen sind besonders relevant?
- Welche Fragestellungen bringen den größten praktischen Nutzen?
Zielgruppe: Für Menschen, die Verantwortung für die Zukunft ihres Geschäfts übernehmen.
- Industrie
- Handel
- Handwerk
- Dienstleistungen
Die Konferenz richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftsführungen sowie ausgewählte Fach- und Führungskräfte, die Veränderungen nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen.
Sie müssen noch keine fertige Transformationsstrategie haben. Entscheidend ist das Interesse, neue Umsatzmöglichkeiten und Geschäftsfelder zu erschließen, vorhandene Kompetenzen anders zu nutzen und Kostenpotenziale zu erkennen.
Die Konferenz passt zu Ihnen, wenn …
- Ihr bisheriges Geschäftsmodell unter Veränderungsdruck steht.
- Sie neue Märkte oder Erlösmodelle erschließen wollen.
- Sie Kreislauffähigkeit wirtschaftlich nutzen möchten.
- Sie KI und Technologie in neue Wertangebote übersetzen wollen.
- Sie relevante Kooperationspartner suchen.
Besonderes Format: Klein genug für echte Gespräche. Relevant genug für neues Geschäft.
„Mittelstand neu denken“ ist bewusst als Format mit begrenzter Teilnehmerzahl angelegt. Entscheidend ist nicht maximale Reichweite, sondern die Qualität der Perspektiven, Erfahrungen und Gespräche. Die Veranstaltung schafft einen geschützten Rahmen, in dem auch über Fehlentscheidungen, Sackgassen und noch unfertige Ideen gesprochen werden kann.
- 60–80
Teilnehmende - Offener Austausch
in ausgewählter Zusammensetzung - Keine
Verkaufsmesse - Chatham*
Chatham-House-Prinzip
*Chatham-House-Prinzip: Inhalte und Erkenntnisse dürfen weitergedacht werden. Persönliche Aussagen werden jedoch nicht ohne Zustimmung einzelnen Personen oder Unternehmen zugeschrieben.
Was Sie am Ende des Tages mitnehmen: Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch Abwarten.
Wer heute ein mittelständisches Unternehmen führt, muss Entscheidungen für ein Geschäft treffen, dessen Rahmenbedingungen sich schneller verändern als viele etablierte Geschäftsmodelle.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob sich das eigene Geschäft verändern wird. Sondern:
Gestalten Sie diese Veränderung selbst – oder reagieren Sie irgendwann auf das, was andere bereits entschieden haben?
„Mittelstand neu denken“ ist kein Konferenztag zum Zuhören. Es ist ein Arbeitstag für Geschäftsführer, die frühzeitig erkennen wollen, wo neue Wertschöpfung, neue Geschäftsmodelle und neue Kooperationen entstehen können.
Am Ende sollen keine Patentrezepte stehen, sondern etwas, das für unternehmerische Entscheidungen wesentlich wertvoller ist:
- eine belastbare neue Perspektive auf das eigene Geschäftsmodell,
- konkrete Geschäftshypothesen und Chancen,
- mögliche Partner für deren Umsetzung
- und ein klarer nächster Schritt.
Dazu treffen Sie auf Unternehmer:innen und Expert:innen, die vor ähnlichen strategischen Fragen stehen – und möglicherweise genau die Kompetenzen mitbringen, die Ihrem Unternehmen bislang fehlen.
Wer sein Unternehmen in den kommenden Jahren nicht nur verwalten, sondern zukunftsfähig weiterentwickeln will, sollte diese Fragen heute stellen – nicht erst, wenn der Markt die Antworten vorgibt.
Die Konferenz ist daher der Auftakt und nicht der Abschluss.
„Mittelstand neu denken“ ist als wiederkehrendes Format gedacht. Austausch, Kontakte und Ideen sollen auch zwischen den Konferenzen weitergeführt werden können.
- Jährlich
Perspektivisch eine jährliche Wiederkehr der Konferenz. - Unterjährig
Möglichkeiten zum Austausch zwischen den Konferenzen. - Fachgruppen
Aus einzelnen Themen können Fach- oder Arbeitsgruppen entstehen. - Weiterführen
Gespräche, Kontakte und Ideen gezielt fortsetzen.
Gastgeber: Eine gemeinsame Initiative für den Mittelstand der Region.
BVMW Region Leverkusen / Rheinisch-Bergischer Kreis
Regionale Vernetzung, Zugang zum Mittelstand sowie Verbindung zu Unternehmen, Hochschulen und Institutionen.
Rethinking Organisations
Inhaltliche Leitung rund um Zukunftsfähigkeit, Kreislaufwirtschaft, Transformation und neue Geschäftsmodelle.
TH Köln, Campus Leverkusen
Wissenschaftliche Perspektive und Veranstaltungsort in der Region Leverkusen.
ecco marketing solutions
Marken- und Kommunikationsbegleitung der Konferenzinitiative.
Unterstützt von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Transformationspraxis.
Vormerkung: Gehören Sie zu den Ersten, die mehr erfahren.
- 22. April 2027, 12–19 Uhr
- TH Köln Campus Leverkusen
Das Programm wird derzeit im Dialog mit regionalen Mittelständlern weiter geschärft. Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten – wir melden uns persönlich bei Ihnen.
Keine automatische Anmeldung. Wir informieren Sie, sobald Programm und Teilnahmebedingungen feststehen.
Häufige Fragen: FAQ
Wann findet „Mittelstand neu denken“ statt?
Die erste Werkstattkonferenz findet am 22. April 2027 von 12 bis ca. 19 Uhr statt.
Der kompakte Konferenztag verbindet strategische Impulse mit intensiver Arbeit an konkreten unternehmerischen Fragestellungen, Austausch auf Augenhöhe und gezielter Vernetzung.
Wo findet die Konferenz „Mittelstand neu denken“ statt?
„Mittelstand neu denken“ findet am Campus Leverkusen der TH Köln statt.
Der Veranstaltungsort ist bewusst gewählt: Mittelstand, Wissenschaft und Transformationspraxis sollen nicht nebeneinander stattfinden, sondern miteinander arbeiten.
Für wen ist die Teilnahme gedacht?
Die Konferenz richtet sich vor allem an Geschäftsführer, Unternehmer:innen und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen, die Verantwortung für die zukünftige Entwicklung ihres Geschäfts tragen.
Besonders relevant ist das Format für Unternehmen, die vor strategischen Fragen stehen:
Wie bleibt unser heutiges Geschäftsmodell wettbewerbsfähig?
Wo entstehen neue Märkte und Erlösmodelle?
Welche Rolle spielen KI und Technologie für unser zukünftiges Geschäft?
Welche Kompetenzen und Ressourcen könnten wir anders nutzen?
Und wo eröffnen Kooperationen Möglichkeiten, die wir allein nicht realisieren könnten?
Die Teilnehmerzahl ist auf 60 bis 80 Personen begrenzt. Die Zusammensetzung erfolgt bewusst kuratiert, damit ein Austausch und eine Vernetzung auf vergleichbarem unternehmerischem Niveau möglich werden.
Wird die Teilnahme kostenpflichtig sein?
Ja. Für die Teilnahme ist ein Beitrag vorgesehen.
„Mittelstand neu denken“ ist bewusst als hochwertige Werkstattkonferenz mit begrenzter Teilnehmerzahl konzipiert. Der Teilnahmebeitrag ermöglicht einen Rahmen, in dem intensiver Austausch, professionelle Moderation und echte gemeinsame Arbeit an unternehmerischen Fragestellungen möglich werden.
Die konkrete Höhe des Teilnahmebeitrags wird mit dem finalen Programm bekannt gegeben.
Kann sich mein Unternehmen als Partner beteiligen?
Ja – allerdings verstehen wir Partnerschaft ausdrücklich nicht als klassisches Veranstaltungssponsoring.
Gesucht werden Unternehmen und Institutionen, die einen relevanten Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Mittelstands leisten können: durch Technologie, Wissen, konkrete Praxisfälle, neue Lösungsansätze, wissenschaftliche Perspektiven oder mögliche Kooperationen.
Partner sollen deshalb nicht nur sichtbar sein, sondern Teil der inhaltlichen Arbeit und des entstehenden Netzwerks werden.
Welche Form der Beteiligung sinnvoll ist, besprechen wir individuell.
Ist die Vormerkung bereits eine verbindliche Anmeldung?
Nein.
Mit der Vormerkung bekunden Sie zunächst Ihr Interesse an der Konferenz. Sie erhalten weitere Informationen zum Programm, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung, sobald diese feststehen.
Gleichzeitig möchten wir bereits im Vorfeld erfahren, welche strategischen Fragen mittelständische Unternehmen tatsächlich beschäftigen. Deshalb können Sie uns bei der Vormerkung auch mitteilen, welche Herausforderung für Ihr Unternehmen derzeit besonders relevant ist.
Diese Perspektiven fließen in die weitere Ausgestaltung der Konferenz ein.
Muss ich bereits ein konkretes Transformationsprojekt mitbringen?
Nein.
Sie müssen weder ein fertiges Konzept noch eine Transformationsstrategie in der Schublade haben.
Entscheidend ist die Bereitschaft, das eigene Geschäft kritisch zu hinterfragen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen:
Was müssen wir heute neu denken, damit unser Unternehmen auch morgen noch erfolgreich ist?
Genau dafür schafft die Konferenz den Raum.
Was unterscheidet „Mittelstand neu denken“ von anderen Wirtschaftskonferenzen?
Sie sollen hier nicht einen Tag lang anderen dabei zuhören, wie Transformation funktionieren könnte.
Sie arbeiten an den Fragen, die für Ihr eigenes Unternehmen relevant werden können.
Impulse aus Wissenschaft und Praxis liefern den Ausgangspunkt. In kleinen Arbeitsformaten werden daraus neue Perspektiven, Geschäftshypothesen, mögliche Kooperationen und konkrete nächste Schritte.
Deshalb ist die Teilnehmerzahl begrenzt und deshalb steht nicht maximale Reichweite, sondern die Qualität der Menschen, Fragestellungen und Gespräche im Mittelpunkt.